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"Falsche Erinnerungen" an sexuellen Missbrauch? Die Seite für Eltern Niemand hat bessere Möglichkeiten, Kinder vor Missbrauch zu schützen bzw. einen dennoch stattgefundenen Missbrauch zu beenden als Eltern! Siehe auch: http://www.sexueller-missbrauch-gegenstrategien.de ("Was tun?") Was tun, wenn Sie einen sexuellen Missbrauch Ihres Kindes vermuten oder entdecken?j Gehen Sie als erstes zu einer spezialisierten Beratungsstelle (Adressen bei www.nina-info.de) und dann zur Polizei j Führen Sie selbst keine Befragung der Kinder durch – das kann aus verschiedenen Gründen später gegen Sie verwendet werden j Warten Sie mit der Konfrontation der Täter bis Sie sich informiert haben j Lesen Sie Frisa Fastie: "Ich weiß Bescheid" (falls nicht erhältlich: Ist bei Beratungsstellen und manchen Staatsanwaltschaften vorhanden) Dieses Vorgehen hilft dabei, Fehler zu vermeiden, die am Ende zu einem (vielleicht unnötigen) Freispruch der Täter führen könnten. Außerdem ist der wichtigste Erste-Hilfe-Tipp für Ihr Kind der, dass Sie so ruhig bleiben sollten wie irgend möglich. Machen Sie dem Kind keine Vorwürfe, falls es sich nicht an Ihre Anweisungen gehalten hat. Erschrecken Sie es nicht mit Ihren Vorstellungen davon, was noch alles hätte passieren können. Schuldgefühle und schreckliche Vorstellungen sind ein großes Problem für Kinder nach sexuellem Missbrauch, und Ihre besonnene Reaktion kann eine große Hilfe sein. Anzeigen oder nicht?Viele Eltern wollen Ihren Kindern verständlicherweise die Belastung eines Verfahrens ersparen und sehen deshalb von einer Anzeige ab. Je besser Sie aber über solche Verfahren informiert sind (Literatur: Frisa Fastie), um so unbeschadeter können Sie und das Kind es durchstehen. Beratungsstellen bieten Unterstützung an. Und bedenken Sie: Wenn Sie nicht anzeigen – wer tut es dann? Wie viele Kinder wird der gleiche Täter noch missbrauchen? Manche missbrauchen Hunderte von Kindern im Laufe ihrer „Karriere“. Und noch schlimmer: Die Kindermörder, die immer wieder das Land in Angst und Schrecken versetzen, haben zumeist als „ganz normale“ Kindesmissbraucher angefangen! Falls Sie schlechte Erfahrungen in einem Verfahren machen sollten, helfen Sie mit, die Umstände zu verändern. Der Kinderschutz in diesem Land braucht auch Ihre Hilfe! (vgl. auch http://www.sexueller-missbrauch-gegenstrategien.de "Was tun?", "Politik") Bilden Sie Ihre eigene Lobby!Es stimmt, dass die Urteile heute oft unzureichend und die Verfahren für die Opfer oft eine große Belastung sind. Aber wenn es nicht die Eltern der Kinder dieses Landes sind, die sich mutig zur Wehr setzen und auch Veränderungen auf politischer und rechtlicher Ebene fordern – wer soll es dann tun? Schreiben Sie, telefonieren Sie, klagen Sie! Schreiben Sie an Abgeordnete, an das Justizministerium, setzen Sie Ärzte und das Jugendamt unter Druck. Drohen Sie mit Klagen, wenn Ihnen nicht geholfen wird. Beschweren Sie sich auch laut und deutlich bei den Medien, wenn diese Kinderschützer diffamieren und Propaganda für Kindesmissbraucher machen. Fordern Sie mehr Forschungsgelder zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs! Organisieren Sie das Schreiben entsprechender Briefe, tun Sie sich mit anderen Eltern, mit Beratungsstellen und Opfergruppen (Internet!) zusammen. Warten Sie nicht bis in Ihrer Nachbarschaft ein Kind ermordet wurde. Tun Sie, was die Kindesmissbraucher schon lange tun: Checklisten und begründete weitere Tipps im ausführlichen Anhang von M. Schallecks: "Rotkäppchens Schweigen", Siehe auch: http://www.sexueller-missbrauch-gegenstrategien.de und http://www.rotkaeppchens-schweigen.de
Es
ist nie zu früh, sich zu informieren.
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verantwortlich für Gestaltung und
Inhalt der Seite: D. Madenoglu und Martha Schalleck, Madenoglu
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